Sonntag, 20. Mai 2018

Upcycling: T-Shirt wird zu KinderSommerkleid

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Upcycling-Tipp:
Ich habe in meinem Schrank bei den zu kleinen T-Shirts eins meiner früheren Lieblingsteile gefunden. Es war mir immer zu schade zum Wegwerfen, also wird daraus jetzt etwas für meine Kleine Prinzessin.


Um aus dem T-Shirt ein Kleid zu machen benötigt man nur ein paar Reste und ein Schnittmuster. Ich habe mich für das Top „Topas“ von Mialuna (über farbenmis.de) entschieden. – Einfach das Muster auf den Stoff übertragen, ausschneiden und nach Anleitung zusammennähen. – Fertig ist das Sommerkleid :)

Sonntag, 13. Mai 2018

Neue Outfits – schnell genäht

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass meine Tochter innerhalb von sehr kurzer Zeit aus allem herauswächst oder die Temperaturen schwanken so stark, dass ich ihren Kleiderschrank noch nicht entsprechend anpassen konnte. Kurzum: Im Moment geht es schneller ein neues Teil zu nähen als in den Laden zu gehen um etwas Passendes zu kaufen.

Für Hosen nehme ich momentan fast nur noch die Anleitung von Näähglück (Freebook für die Größen 62-128) (http://kaariainen.blogspot.de/p/kinderhose.html) und passe sie entsprechend an. Mal mit Taschen mal ohne, mal dünn und luftig für den Sommer und mal etwas robuster für Abenteuerausflüge. Da meine Prinzessin etwas lang und dünn ist, habe ich hier den Vorteil, dass ich den Schnitt so anpassen kann wie ich ihn brauche, also einfach mal eine Größe „länger“ oder eine Größe „enger“ und schon passt die Hose wie angegossen!

Bei T-Shirts habe ich bisher zwei Schnitte ausprobiert und ich finde den Schnitt „Morgenstern“ (http://www.lila-wie-liebe.de/kindershirt-morgenstern/) von Lila-wie-Liebe am besten. Obwohl ich noch etwas mit Jersey üben muss, habe ich doch ein recht passables Oberteil hinbekommen. Ein weiterer Vorteil an der Anleitung ist, dass auch die langen Ärmel problemlos in kurze „umgewandelt“ werden können. So kann man mit einem Schnitt 2 Shirts nähen.

Alles in Allem dauert das Nähen einer einfachen Hose (ohne Taschen und Deko) knapp eine Stunde, das eines Shirts (weil ich noch nicht so viel Übung darin habe) fast 2 Stunden.


Neben der Tatsache, dass ich so meinem Kind individuelle Kleidung nähe – mit den extra an Liebe ;) – kann ich die Sachen gezielt so „produzieren“, dass ich sie untereinander kombinieren kann. So entstehen ganze Outfits innerhalb von kürzester Zeit. Und dank der bebilderten Anleitungen war es super einfach nachzuvollziehen und ich habe ganz viel Neues gelernt. - Also traut euch und probiert es mal aus!

Sonntag, 6. Mai 2018

Working Mom

Ab der kommenden Woche gehe ich wieder ganz normal arbeiten. Das bedeutet eine interessante Umstellung und Mehrfachbelastung - Familie, Job, Haushalt, „Nebenjob“, Hobbys,…. Ich bin gespannt und hoffe alles gleichermaßen meistern zu können. Denn ich möchte auch weiterhin neue Ideen für Art-Textildesign umsetzten ;)

Da meine „Nähzeit“ künftig sehr eingeschränkt wird, dachte ich mir, ich nähe vorher noch etwas Praktisches. Bisher hatte ich nämlich noch keine Windeltasche. (Dafür habe ich immer Plastiktüten mit Zip-Verschluss genutzt.) Hier sind also meine beiden neuen Begleiter für Kurzausflüge mit dem Kind.


Die Anleitung (ohne das aufgesetzte Täschchen) findet ihr bei Taburettli (http://taburettli.blogspot.de/2011/08/supereinfache-windeltasche.html?m=1).

Freitag, 27. April 2018

Mutter-Tochter-Freizeithose

Nachdem ich jetzt schon einige Hosen nach einer Anleitung von Näähglück (http://kaariainen.blogspot.de/) für meine Prinzessin genäht habe, wollte ich auch so eine. Das Schnittmuster für die Kleinen ist super easy und man muss für die einfachste Variante nur 6 Nähte (+Versäuberungen) setzen.
Mich hat immer genervt, dass bei den Schnitten für Erwachsene nicht nur massig Stoff gebraucht wird, sondern auch alles immer so kompliziert sein muss…

Aber, „Selbst ist die Frau“! Ich habe mir kurzerhand eine Anleitung für eine Pyjamahose (?) von Stoff & Stil gekauft (https://www.stoffundstil.de/) und diese abgewandelt. (Meine Hose sollte nicht so lang werden und oben und Unten Bündchen bekommen.)

Nachdem ich alles auf Zeitungspapier übertragen hatte, kam der Zuschnitt. (Zum Vergleich habe ich den für die Kinderhose mal dazugelegt.) Anschließend habe ich alles nach der Anleitung von Näähglück zusammengenäht. (Das war auch das erste Mal, dass ich die Taschen mit aufgenäht habe.)


Erstaunlicher Weise hat es funktioniert! Ich musste bei meiner Hose hinterher nur drei kleine Änderungen vornehmen: 1. Die Bündchen enger machen als gedacht, 2. die Hose noch mehr kürzen (das hatte ich mich erst nicht getraut,… abschneiden kann man ja immer, ran‘nähen nicht) und 3. eine Kordel durch das Bauchbünchen geführt zum „festbinden“.

Das Ergebnis gefällt mir sehr und die Hose ist auch extrem bequem :)

Sonntag, 22. April 2018

Ein Trägerrock… oder doch besser zwei?!

Was viele von euch nicht wissen ist, dass ich eigentlich bisher nie richtig nähen gelernt habe. Ich kann Beutel oder Kissen (also alles was nur geradeaus geht) und das war’s. – Bis jetzt!

Mein Mann hat mich davon überzeugt, dass ich doch auch mal etwas für mich machen sollte (so als Baby-Ausgleich). Da ich mir vor einer Weile eine neue Nähmaschine gegönnt habe, war das ein guter Grund auch mal einen Nähkurs zu besuchen. Glücklicher Weise gibt es davon relativ viele in der Stadt, sodass ich eine gute Auswahl hatte ;)
Letztendlich entschied ich mich für einen Kurs im Stoffladen meines Vertrauens (http://www.petras-stoffelchen.de/).

Als Anfängerin habe ich mich gefühlte Ewigkeiten beraten lassen und mich für einen einfachen Schnitt entschieden. Meine Wahl fiel auf einen Kinderträgerrock (V2075) von MiouMiou (https://de.dawanda.com/product/10860070-schnittmuster-naehanleitungv2075-traegerrock). Um alles so einfach wie möglich zu halten habe ich das Model C ohne „Gebamsel“ und mit Knöpfen statt Klett ausgewählt.

Nachdem ich dann aus gut 10 Stoffen, die in der engeren Wahl waren, einen ausgesucht hatte, ging es los. Das Schnittmuster in der richtigen Größe abpausen, ausschneiden, auf den Stoff legen und nochmal ausschneiden. (Weil der Schnitt für die Größen 92 und mehr gedacht ist, riet mir die Kursleiterin dazu die Nahtzugabe einfach wegzulassen.) Danach habe ich die Belege auf das Vorder- bzw. Rückteil genäht, gewendet und diese beiden Teile zusammengenäht und versäubert. Wenden, Saum zweimal umbügeln, abnähen und fertig! Ich hätte nie gedacht, dass das so einfach ist! Ich habe in nur 2 Stunden ein Kleidungsstück für meine Tochter genäht…. Und das hat mich beflügelt. Noch in der selben Woche habe ich das Model D mit zwei Patchworkstoffen (die waren im Angebot) gezaubert.


Wann ich das mache? Ganz einfach. Abpausen und Zuschneiden mache ich abends nach 8 und das Nähen morgens vor 8. Ich versuche einfach die Zeitfenster zu nutzen, während die Prinzessin schläft. – Und das klappt bisher ganz gut :)

Sonntag, 15. April 2018

Ein „MuFuTu“

Wahrscheinlich kennen das alle Eltern: Man geht irgendwo hin und muss das Kind irgendwie beschäftigen. Man kann/will nicht immer den halben Hausstand mitschleppen und braucht irgendwas „spannendes“.

Ich habe aus diesem Grund meiner Tochter dieses Multifunktionstuch (MuFuTu) genäht. Die Basis ist ein Fleece-Stoff (zum Kuscheln). Darauf ist ein Stück einer Stoffwindel (zum Ansabbern) genäht. Dieses wiederum wird von einem Stück Bodenwischer (zum Fummeln) abgerundet. Alles ist mit Schrägband und Borden verziert, damit man möglichst viel zu sehen hat.
An zwei Stellen habe ich dann noch Kam Snaps (Plastikdruckknöpfe) angebracht. So können kleine Spielsachen oder Schnuller am Tuch befestigt werden.


Bisher hat sich dieses MuFuTu in der Praxis sehr bewährt. Meine Tochter kann man so eine ganze Weile „nebenbei“ beschäftigen.

Sonntag, 8. April 2018

Zurück zu den Resten

Ich habe wie immer viele kleine Wollreste über die letzten Monate gesammelt… und natürlich werde ich sie jetzt nach und nach in anderen Projekten „verwursten“. - Das ist die ideale Gelegenheit gleich mehrere „Baustellen“ auf einmal anzugehen.

Wie so mancher Handarbeitsfan habe ich eine Kiste mit angefangenen Stücken. Das eine Mal ist mir die Lust abhandengekommen, das andere Mal wollte ich nur etwas ausprobieren, … So sammelt sich auch das eine oder andere UFO (unfertige Objekt) an.

In diesem Fall erweitere ich ein UFO aus 2014 (Post vom 25.05.) zusammen mit Wollresten zum Bezug für den Kindersessel!



Dieses Projekt wird eine ganze Weile in Anspruch nehmen und ich bin gespannt was mir zuerst ausgeht – die Reste oder die Lust ;)